Pionierpanzer 3 Kodiak

Ab 2002 entwickelten die deutsche Firma Rheinmetall und das schweizer Unternehmen RUAG den Pionierpanzer 3 Kodiak, um an einer Ausschreibung der schweizer Armee teil zu nehmen. 2003 wurd der erste Prototoyp vorgestellt. 2009 wurde die ersten von 12 bestellten Fahrzeugen an die schweizer Armee ausgeliefert. Inzwischen wurden auch Fahrzeuge an die schwedische und niederländische Armee geliefert. Die Bundeswehr testet das Fahrzeug ebenfalls.

Basisfahrzeug ist der Leopard 2. Das Fahrzeug wurde mit einem hydraulischen Knick-Armbagger, zwei Seilwinden und einem Schiebeschild ausgestattet. Das Schiebeschild kann gegen eine Minenräumvorrichtung, FWMP (Full Width Mine Plough), ausgetauscht werden.
Zur Minenräumvorrichtung gehört auch eine Fähnchenschiessanlage mit der geräumte Gassen in Minenfeldern markiert werden können. Es kann auch eine Vorrichtung zum Räumen von Minen mit elektro-magnetischen Zündern eingesetzt werden.

Der Löffel des Baggerarmes kann sehr einfach gegen einen Greifer ausgetauscht werden.

Die Seilwinden haben eine Zufkraft von je 9 t. Die Seillänge beträgt 200 m. Mit Hilfe von Flaschenzügen kann die Zugkraft bis zu 62 t betragen.

Die Panzerung schützt die dreiköpfige Besatzung vor dem Feuer aus schweren Maschinengewehren und Granatsplittern. Es ist eine ABC Schutzanlage vorhanden.

Die Bewaffnung des Kodiak besteht aus einem 12,7-mm MG, oder einem 40-mm Granatwerfer.

Besatzung3 Mann
Motorleistung1500 PS
max. Geschwindigkeit Strasse70 km/h
Reichweite550 km
Gefechtsgewicht55 t
Länge10,20 m
Breite3,54 m
Höhe2,30 m


Pionierpanzer 3 Kodiak
Pionierpanzer 3 Kodiak

Pionierpanzer 3 Kodiak mit Staukästen über der Motorabdeckung
Pionierpanzer 3 Kodiak

Pionierpanzer 3 Kodiak mit FWMP
Pionierpanzer 3 Kodiak mit FWMP