In Polen wurde der selbstfahrende Minenleger SUM Kalina hergestellt.
Ursprünglich handelte es sich um ein Projekt, das zusammen mit der DDR entwickelt wurde. Dabei war Polen für das Basisfahrzeug und die DDR für die Minenlegevorrichtung und Überwachungseinrichtungen verantwortlich.
Basisfahrzeug des SUM Kalina ist der SPG-1 Kalina, eine Entwicklung der VR Polen und der UdSSR aus den 1980-ger Jahre. Nach 1990 wurden alle Unterlagen des deutschen Partners an den polnischen Partner übergeben und das Fahrzeug zur Serienreife weiterentwickelt.
Der SUM ist für das Anlegen von Panzerminensperren in offener oder verdeckter Verlegung gedacht. Die Minen befinden sich in zwei Containern mit je 125 Minen und werden automatisch, computergesteuert verlegt. Die zweiköpfige Besatzung kann den Verlegevorgang mit Hilfe eines Monitors überwachen. Minen können auch in Schnee oder Wasser verlegt werden. Der Minenleger ist mit einem MG NSW-12,7 bewaffnet und Nebelwurfbechern ausgestattet.
Die NVA hatte die Einführung ab 1988 geplant. Im Katalog Pioniertechnik von 1982 wird das System zwar nicht geführt, aber der Minenleger MLG-60M als Ersatz für den SUM genannt.
| Besatzung | 2 Mann |
| Motorleistung | 522 KW |
| Länge, Minenlegevorrichtung in Marschposition | 10,33 m |
| Breite | 3,35 m |
| Höhe | 2,70 m |
| Geschwindigkeit | |
| maximal | 65 km/h |
| verdeckte Verlegung | 6 - 10 km/h |
| offene Verlegung | 6 - 20 km/h |
| Verlegung im Wasser max. 0,9 m Tiefe | 6 km/h |



