IRM

Anfang der 1980-ger Jahre wurde die Produktion des IRM (Pionier Aufklärungsfahrzeug) aufgenommen. Für das Fahrzeug dienten Komponenten des BMP-1 und BMP-2 als Basis.

Das IRM (Pionier Aufklärungsfahrzeug) ist für die Duchführung der Pionieraufklärung des Geländes, von Marschrouten und Wasserhindernissen ausgerüstet. Das Fahrzeug ist mit Aufklärungsgeräten ausgestattet, mit denen die Bodenbeschaffenheit, die Tiefe und das Profil des Bodens von Wasserhindernissen, die Fliessgeschwindigkeit von Gewässern ermittelt werden können. Auch ist es mit Minensuchgeräten ausgestattet. Minen können bis zu einer Entfernung von 3,6 m in bis zu 30 cm Tiefe gefunden werden. Beim Auffinden wird das Fahrzeug automatisch gestoppt. Die Aufklärung kann auch in verseuchten Gebieten durchgeführt werden.

Im Gegensatz zum IPR kann der IRM nicht tauchen. An Stelle der Schleuse befindet sich der Mannschaftraum für 3 Pioniere. Die Notausstiegsluke und der Schnorchel sind ebenfalls nicht vorhanden.

Bei Aufklärung in morastigem Gelände ist es möglich das Fahrzeug mit zwei Paketen, zu je 8 Raketenantrieben des Types 9M39, zur Unterstützung der Bergung auszustatten. Die Raketen haben einen Schub von 320 Kg. Diese Raketenpakete wurden auch am BMD der Luftlandetruppen verwendet.

Besatzung6 Mann
Motorleistung300 PS
Maximale Geschwindigkeit Strasse52 km/h
Maximale Geschwindigkeit Wasser12 km/h
Geschwindigkeit bei Geländeerkundung8-10 km/h
Geschwindigkeit bei der Minensuche 5 km/h
Länge8,22 m
Breite3,15 m
Höhe2,4 m
Bewaffnung1 MG PKT 7,62 mm
Gewicht17,2 t


IRM
IRM

IRM
IRM

IRM im Wasser
IRM

IRM mit Raketenpaketen
IRM

IRM mit gezündeten Raketen
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